Rede zum Entwurf des Haushaltsplans 2015

23.03.2015

Die wahre Freude ist eine ernste Sache“ sagte schon der römische Philosoph, Staatsmann und Dichter Lucius Annaeus Seneca (0004 v. – 0065 n.Chr.)
Dass Etatberatungen eine große Freude sein können, weiß ich, denn 2015 war ja nicht das erste Mal Haushaltsberatung für mich, und da ich es immer ernst genommen habe, war es bisher dann wohl wahre Freude; dass Etatberatungen immer eine ernste Sache sind, muss jedem klar sein, denn es geht ja um Politik. Und dieses Wort Politik stammt aus dem altgriechischen Wort „polis“, was nichts anderes bedeutet als „fürs Volk“. In diesem Jahr war´s zwar eine ernste Sache, leider zum ersten Mal nicht immer wahre Freude.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Carsten Grawunder, sehr geehrter Herr Kämmerer Ingo Herbst, verehrte Mitglieder des Rates und der Verwaltung, verehrte Damen und Herren der Presse und im Zuschauerraum!
Drensteinfurt lebt über seine Verhältnisse, das sagen Etatentwurf 2015 und die Finanzpläne bis 2018 eindeutig aus. Unsere Ausgaben passen nachhaltig nicht mehr mit den Einnahmen überein. Man kann die Zukunft Drensteinfurts nicht auf Schulden aufbauen. Darum mussten wir die Notbremse ziehen!


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