Rinkerode: Rehbaum besucht Schreinerei Beckamp

 

Gemeinsam mit Mitgliedern der CDU aus Drensteinfurt und RInkerode besuchte der örtliche Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum (CDU) jetzt die Schreinerei Beckamp in der Rinkeroder Bauerschaft Altendorf. Zunächst ging es in die Werkstatt, wo Tischlermeister Bernd Beckamp den Gästen die Abläufe der Fenster- und Türenherstellung erläuterte. Der Schwerpunkt des Unternehmens mit rund 30 Mitarbeitern sei die Herstellung von maßgefertigten Kunststofffenstern mit modernsten Maschinen, aber auch Türen und Fenster aus Holz und der Möbelbau seien wichtige Standbeine. „Unsere Stärke sind beste Handwerksqualität und Service. Billige Massenware, das können andere besser,“ beschreibt Beckamp seine Unternehmensausrichtung. Rehbaum pflichtete ihm bei, die Abschaffung der Meisterpflicht für etliche Handwerksberufe sei ein großer Fehler gewesen. Billigprodukte und immer weniger Ausbildungsbetriebe seien keine gute Entwicklung, deshalb wolle die CDU den Meisterbrief wieder deutlich stärken. Bei der anschließenden Gesprächsrunde in den Ausstellungsräumen des Betriebes kamen die Sorgen und Wünsche des Familienunternehmens auf den Tisch. Ganz oben auf der Liste von Bernd Beckamp und seiner Frau Gabi, die das Büro leitet steht die Forderung nach weniger Bürokratie, denn „die Dokumentationsaufgaben, z.B. an das Statistische Landesamt, steigen stetig und halten uns von der Arbeit ab.“ Dies bestätigte auch CDU-Vorsitzender Reinhard Pöhler aus seiner täglichen Praxis als Steuerberater. Ihm zufolge freuen sich auch Steuerberater nicht über diese Entwicklung, denn völlig überflüssige Tätigkeiten in Rechnung stellen zu müssen, mache niemanden Freude. Als erfolgreiches Handwerksunternehmen wachse der Betrieb stetig, so Beckamp, doch Erweiterungen einer im Außenbereich gelegenen Werkstatt seien in NRW unheimlich schwierig. Hier wünschten sich die Beckamps mehr Flexibiliät im Genehmigungsrecht. Dritter Schwerpunkt war der sich abzeichnende Fachkräftemangel im Tischlerhandwerk: „Das A und O eines Handwerksbetriebs sind gute Gesellen.“ Doch die seien immer schwerer zu bekommen. „Es wäre gut, wenn den Schülern an unseren Schulen erzählt würde, wie schön Handwerksberufe sind.“ Henning Rehbaum, der selbst 10 Jahre ein mittleres Familienunternehmen leitete, fasst das Gespräch zusammen: „Handwerk und Mittelstand sind der Erfolgsfaktor des Münsterlands. Damit Betriebe wie Beckamp wachsen und Arbeitsplätze schaffen können, brauchen sie weniger Bürokratie, unkomplizierte Möglichkeiten für Erweiterungen und viele Azubis und Gesellen, die ihren Beruf lieben.“

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