Seniorenunion zur Betriebsbesichtigung in Ascheberg.

Am vergangenen Dienstag lud die Seniorenunion Drensteinfurt zur 1. Veranstaltung des Jahres 2019. Auf dem Programm stand eine Betriebsbesichtigung der Firma Klaas GmbH im benachbarten Ascheberg. Josef Waldmann, Vorsitzender der Seniorenunion war sichtlich erfreut als er über 30 Interessierte vor der Alten Post begrüßen konnte. In Fahrgemeinschaften ging es nach Ascheberg. Dort wurden die Drensteinfurter vom Firmeninhaber Ludger Klaas persönlich empfangen. Anschaulich berichtete er vom Werdegang des Unternehmens, dass sein Vater Theodor im Jahre 1933 am Standort Ascheberg zunächst als Bauunternehmen gründete. Mit viel Erfindergeist erwickelte er nach dem 2. Weltkrieg den ersten Schrägaufzug der die Arbeit am Bau erheblich vereinfachte. Ludger Klaas selbst trat im Jahre 1969 in die Firma ein und erkannte schnell die Vorteile des Werkstoffs Aluminiun. Der 1. Aluminumkran im Jahre 1993 brachte den Durchbruch, ein Meilenstein in er Entwicklung von Sondermaschinen im Bereich Anhänger- und Autokränen, Hubbühnen und Feuerwehrtechnik. Die Geräte werden in ganz Deutschland direkt und ohne Zwischenhändler vertrieben. Der persönliche Kontakt und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit helfen, Kundenwünsche und Anforderungen zu verstehen und in innovative Produkte umzusetzen. Heute werden rund 80 % der Schrägaufzüge und etwa 50 % der hergestellten Krane exportiert. Seit der Entwicklung des ersten Alu-Krans in 1993 wurden weltweit über 4000 Auto- und Anhängerkräne verkauft. Das macht Klass zur Nr. 1. Heute beschäftigt die Firma Klass GmbH an allen Standorten 278 Mitarbeiter.


Die Drensteinfurter zeigten sich begeistert. In 2 Gruppen wurden sie durch das Unternehmen , der Entwicklungsabteilung, der Fertigung und des riesigen Hochregallagers geführt und erfuhren so viel über die Entwicklung der Maschinen die im Alltag nicht mehr wegzudenken sind. Josef Waldmann bedankte sich beim Firmeninhaber recht herzlich für diesen informativen Nachmittag mit einem kleinen Geschenk bevor es wieder zurück nach Stewwert ging.