Ortstermin an der Kreisstraße 40

Folgender Artikel ist am Dienstag, 28. Nov. 2017 in den Westfälischen Nachrichten veröffentlicht worden:

"

Trafen sich bei nass-kaltem Wetter zum Ortstermin an der Kreisstraße 40: Revierinhaber Klaus Frölich, Ortsvorsteher Bernhard Stückmann, Reinhard Pöhler (CDU-Ortsunion), Landtagsabgeordneter Henning Rehbaum, Ingo Meyer (CDU-Ortsunion) und Anwohner Klaus Kisse. Foto: -bim-

 

Rinkerode - 

Der schwere Unfall Mitte Oktober hat die Debatte um die Verkehrssituation auf der Kreisstraße 40 neu entfacht. Am Montag hatte die Rinkeroder CDU sowohl die Anwohner als auch den heimischen Landtagsabgeordneten Henning Rehbaum eingeladen, um sich persönlich ein Bild vor Ort zu machen.

Zwar herrscht im Anfangsbereich nach dem schweren Unfall Mitte Oktober aktuell noch ein Tempolimit. Ansonsten aber darf auf der Kreisstraße 40 von Rinkerode in Richtung Davensberg durchgängig Tempo 100 gefahren werden. Eindeutig zu schnell, so die Meinung der CDU, deren Mitglieder sich am Montagnachmittag gemeinsam mit dem heimischen Landtagsabgeordneten Henning Rehbaum und einigen Anwohnern ein Bild vor Ort machten.

 

Ein Problem sei der starke Wildwechsel auf der Strecke durch das große Waldgebiet, wurde bei dem Gespräch deutlich. Denn neben Reh- und Damwild leben in der Davert auch Wildschweine. Da könne ein Zusammenstoß auch für die Autoinsassen schlimme Folgen haben, gab Jäger Klaus Frölich zu bedenken. Daher hatte der Hegering bereits im Sommer Maßnahmen ergriffen. Mit roten Kreuzen an den Unfallstellen sollen Autofahrer sensibilisiert werden. Außerdem sollen neuartige „Multi-Wildschutz-Warner“ die Tiere zurückhalten (WN berichteten). Sie zeigten erste Wirkung, sagte Revierinhaber Frölich, der von 20 bis 30 Wildunfälle an der K 40 pro Jahr spricht.

Zum anderen aber sei die Straße einfach viel zu schmal. Nicht nur für den auch dort stetig steigenden Autoverkehr sowie für die landwirtschaftlichen Fahrzeuge. An sommerlichen Wochenenden seien dort zahlreiche Ausflügler und Radsportler unterwegs. Und: „Die Straße ist eine ausgewiesene Radwanderstrecke“, merkte CDU-Ratsmitglied Reinhard Pöhler an.

 

„Knapp ist es immer“, schilderte Anwohner Klaus Kisse seine regelmäßigen Radfahrten ins Dorf. Wenn seine Kinder dort mit dem Rad unterwegs sind, appelliere er: „Wenn‘s nicht mehr passt, dann fahrt in den Graben“, um im Gefahrenfall die weniger schlimme Alternative zu wählen. „Wenn die Menschen mit dem Rad fahren sollen, dann muss auch dafür gesorgt werden, dass dies gefahrlos möglich ist“ äußerte Ortsvorsteher Bernhard Stückmann seine Meinung.

 

Auch der Landtagsabgeordnete bezog klar Stellung. „Ich persönlich finde, dass diese Straße für Tempo 100 nicht geeignet ist“, so Henning Rehbaum, der seine weitere Unterstützung zusagte. Doch die Hürden für eine Geschwindigkeitsreduzierung lägen sehr hoch. Daher möchten die Beteiligten als Alternative auch den Vorschlag einbringen, entlang der K 40 einen Radweg einzurichten.

 

Doch zunächst wollen die Rinkeroder einen Vertreter des Straßenverkehrsamts einladen, der sich die Situation vor Ort ansehen soll. Außerdem denken sie über eine Unterschriftenaktion nach. Klaus Frölich und seine Mitstreiter wollen in jedem Fall weiter für Maßnahmen kämpfen, „bevor noch etwas ganz Schlimmes passiert“.

 "

 

CDU Drensteinfurt auf Facebook CDU Drensteinfurt auf Facebook CDU auf YouTubeCDU auf YouTube Homepage von Angela MerkelHomepage von Angela Merkel Angela Merkel auf FacebookAngela Merkel auf Facebook